Dein Kind ist 12. Hat Instagram. Du weißt es nicht. Oder doch?
Deutschland diskutiert gerade heiß, ob Kinder unter 14 – oder 16 – überhaupt Social Media nutzen dürfen sollen. CDU, SPD, EU: alle wollen eine Altersgrenze. Nur wann und wie – da wird noch gestritten. 🇩🇪📱
Ich finde: Gesetze helfen. Aber sie ersetzen kein Gespräch am Küchentisch.
Was mich diese Woche beschäftigt hat
Beratung, Konzeptarbeit, ein Zoom mit Fachkräften aus Sachsen über Mediennutzung in der Jugendhilfe – und zwischendurch eine Reise nach Berlin. Manchmal steckt in einem langen Tag mehr drin als in einer ganzen Woche Büro.
Die Frage, die mich nicht loslässt: Wie schützen wir Kinder digital – ohne sie abzuschneiden? Teilhabe und Schutz sind kein Widerspruch. Aber den Mittelweg zu finden? Das ist die eigentliche Arbeit.
Was gerade läuft – 4 Dinge, die du kennen solltest
- Mindestalter für Social Media – kommt bald. CDU will ab 14, SPD will unter 14 komplett raus. Die Bundesregierung hat eine Expertenkommission eingesetzt – Empfehlungen kommen Ende Juni 2026. Dann wird’s ernst.
- KI und Kinder: Begleiten statt verbieten. KI-Chatbots sind für Jugendliche längst Alltag: Hausaufgaben, Ratschläge, Gespräche. Die Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz ist klar: Kinder brauchen altersgerechte Begleitung – kein Verbot.
- Feiertag vorbei – und jetzt? Fronleichnam war. Herrlich. Und dann: Kinder am nächsten Morgen um 7 Uhr mit dem Tablet. Strukturen helfen. Nicht als Strafe – als Anker.
- Jugendhilfe trifft Medienpädagogik. In vielen Einrichtungen ist Medienarbeit noch Neuland. Das ändert sich. Langsam – aber es ändert sich. Ich bin dabei.
💬 Lass uns drüber reden.
Altersgrenze ab 14? Ab 16? Gar nicht? Oder erstmal schauen, was bei euch zu Hause eigentlich läuft – ganz ohne Gesetz?
Ich bin Medienelternberater. Kein Richter. Kein Besserwisser. Nur jemand, der genau hinschaut – und mit dir zusammen Lösungen findet, die wirklich passen.
30 Minuten. Kein Skript. Einfach reden.